Mein schönstes Ferienerlebnis, Teil 1

So könnte die Überschrift aussehen. Höchstwahrscheinlich lasse ich sie jetzt tatsächlich so stehen, weil es irgendwie auch wieder passt.


Aber worum geht es eigentlich? Um ein Fotobuch, welches ich im Rahmen einer Erfahrungsbericht Aktion von Saal-Digital um 40 Euro vergünstigt erhalten habe.
Insgesamt sollte es 96,95 Euro kosten, d.h. den Rest habe ich selbst dazu gezahlt.

Daher bleibt dieser Beitrag hier auch neutral, da ich sowieso gerade in der Verlegenheit war, ein Fotobuch zu bestellen und es nicht komplett für Lau abgegriffen habe, nur weil es eben gerade möglich gewesen wäre.

Der erste Teil widmet sich rein der Erstellung mit Hilfe der Software von Saal-Digital.
Wenn ich das Buch dann demnächst per Post erhalte, folgt natürlich der zweite Teil.

Doch nun geht es los!

Jeder, der sich auch nur annähernd mit dem Thema Fotografie beschäftigt, kennt es:
Man macht unzählige Aufnahmen und sortiert und bearbeitet sie auf seinem Rechner, katalogisiert sie vielleicht noch und vergibt Sternchen und Farben – doch wenn man sie dann jemanden zeigen will, dann passiert dies halt nicht immer Zuhause, wo der Rechenknecht steht, sondern irgendwo in freier Wildbahn.

Also beginnt man, seine Ergebnisse irgendwo hoch zu laden. Instagram, Pinterest, Flickr oder irgendeine Cloud bietet sich immer an und zack, haben wir unsere Handys gezückt und blättern wild durch die Timeline und sagen Dinge wie „ich hab es gleich“ und „Augenblick noch„, um den Gegenüber bei Laune zu halten, während man sich über seine unzähligen Errungenschaften einen Überblick zu verschaffen sucht.


Wie schön es doch wäre, dann so ein Totholzmedium zur Hand zu haben, wo man bereits im Vorfeld, ganz in Ruhe und mit Bedacht seine Favoriten ausgewählt hat und nun völlig entspannt offline präsentieren kann.

Hier kommen Dienste wie Saal-Digital ins Spiel.


Tatsächlich kenne ich deren Seite schon länger, da befreundete Fotografinnen bereits öfter dort bestellt hatten. Die Ergebnisse waren stets ansprechend und wie ich mir hab sagen lassen, die Bedienung supereinfach.

Davon wollte ich mich nun selbst überzeugen.

In Anbetracht der Tatsache, dass ich ein Macbook Pro zur Bearbeitung verwende, habe ich natürlich die Software passend für OSX herunter geladen. Windows Nutzer greifen natürlich auf die Fenstervariante zurück.


Nachdem die Installation erfolgreich verlief, startete ich das Konfigurationsprogramm und konnte mich sogleich für das Produkt meines Vertrauens entscheiden:

Bildschirmfoto 2017-03-07 um 23.49.25

Zack – auf Fotobuch geklickt und schon hatte mich die Qual der Wahl:

Bildschirmfoto 2017-03-07 um 23.55.46

Normalerweise hätte ich mich nun für ein ordinäres Fotobuch entschieden. In Anbetracht der Tatsache, dass mir nun ein erhöhtes Budget zur Verfügung stand, wählte ich das Fotobuch XT (extra thick).

Und weil das noch nicht reicht, durfte ich mich anschließend gleich noch mit dem nächsten Problem beschäftigen. Welches Format hätten’s denn gern?

Bildschirmfoto 2017-03-07 um 23.56.10

Hierbei sollte man sich die Frage stellen, welches Format man beim Fotografieren bevorzugt.
Die meisten Motive schleichen sich bei mir im Querformat an, daher klickte ich auf die 28×19 cm Variante im Querformat. Niemand hält mich dabei auf, wenn ich ein Foto quer lege und später beim Anschauen das Buch auf die Seite drehe (*hoffe ich*).

Nun führte einen die Software zum nächsten Unterpunkt, dem Buchcover und dessen Grundgestaltung:

Bildschirmfoto 2017-03-07 um 22.54.30

Spontan wählte ich die matte Cover-Oberfläche, natürlich wattiert und selbstverständlich ohne irgendeinen Barcode und klickte fix auf „Gestalten“ bevor ich es mir anhand der jeweiligen Preiserhöhungen doch wieder anders überlegen könnte.

Die Geschenkverpackung ließ ich ebenfalls weg. Wenn es später von der Post gebracht wird, weiss ich ja, von wem es kommt und muss nicht überrascht sein.

Die Seitenanzahl muss man im Vorfeld auch noch nicht endgültig entscheiden, da später stets die Möglichkeit besteht, zusätzliche Blätter einzubinden.

Wichtig jedoch bei der extra thick Variante zu beachten ist, dass man maximal 36 Einzelseiten bekommen kann. Mehr ist sicherlich aus produktionsbedingen Gründen nicht möglich. Der zusätzliche Aufwand würde sich höchstwahrscheinlich immens im Preis niederschlagen.

Nun ging es ans Eingemachte – der Gestaltung des eigentlichen Fotobuches:

Bildschirmfoto 2017-03-07 um 22.51.56

Am Besten man sammelt vorab alle ausgewählten Kandidaten, die es in die Endrunde schafften, in einem Ordner. Dieser lässt sich nun links auswählen.

Dann zieht man die Fotos aus der linken Seite einfach in die Mitte auf das jeweilige Blatt, wo sie hin sollen, passt die Größe an und verschiebt hier und da ein bisschen.

Hat man ein Foto falsch platziert, klickt man es im Fotobuch einfach an und drückt die Backspace Taste (Entfernen, Delete, whatever!) auf der Tastatur.
Damit löscht man lediglich die Platzierung – nicht die Datei im Ordner.

Ganz wichtig: nehmt unbedingt die beste Auflösung, die ihr von euren Fotos habt!

Wenn ihr mehrere Versionen besitzt, weil ihr sie einmal in eurem Bilderordner abgelegt, aber auch auf dem Handy per WhatsApp irgendwo hin geschickt und sie nun wieder vom Handy zurück auf die Festplatte gespeichert habt (solche Menschen soll es geben), dann überprüft anhand der Dateigröße, welche Datei wohl die mit den meisten Megabyte ist. Auf dem Monitor mögen sie im ersten Moment alle gleich ausschauen, doch für ein Fotobuch kann es nicht hochauflösend genug sein!

Nichts ist ärgerlicher, als wenn man plötzlich bei Erhalt des Buches feststellen muss, dass sich ein verpixeltes Foto zwischen all den Rembrandts versteckt.

Zudem teilt einem das Programm auch mit, ob es sich bei dem ausgewählten Foto um ein Exemplar in guter Qualität handelt. Die Software denkt also ein bisschen für uns mit. Dennoch sollte man nicht sein Hirn ausschalten und diese Hinweise auch ernst nehmen. Bekommt man die Meldung, dass etwas in zu geringer Auflösung vorliegt oder Ränder im Fotobuch unglücklich verschoben sind, dann muss man dies zwingend korrigieren, wenn man sich später nicht dafür in den Podex beissen möchte.

Denkt immer dran: wer hektisch Fehler macht, hat dann später genügend Zeit, sich darüber zu ärgern!

Wenn man mag, kann rechts noch eine Vorgabe ausgewählt werden, die entweder nur auf der jeweils ausgewählten Seite angewendet wird oder sich auf Wunsch über alle Seiten erstreckt.
Mir persönlich ist es lieber, wenn ich möglichst großflächig meine Fotos abbilden kann, daher bekam jedes einzelne von ihnen eine komplette Seitenhälfte – bis auf das Buchcover. Da erstreckt sich das Foto im Teilausschnitt komplett über die Vorder- und Rückseite.

Später erhielt dann die Vorderseite noch einen schlichten Aufdruck, ebenso der Buchrücken. Die Rückseite blieb frei. Wie das ausschaut, könnt ihr dann sehen, wenn ich es fertig in den Händen halte.


Praktisch und erschreckend zugleich ist übrigens die Preisaktualisierung unten rechts, während man mit der Erstellung beschäftigt ist. Jede hinzugefügte Seite summiert sich gnadenlos dazu und schwupps hat man fast einen dreistelligen Betrag, wenn man die maximale Seitenzahl erreicht. Egal, wir haben es ja! *hust*


Ist man nun irgendwann fertig – unabhängig davon, ob man nun das Fotobuch oder seinen Nervenapparat dabei in Betracht zieht – klickt man unten rechts auf „Artikel in den Warenkorb legen“ und bekommt noch mal alles schön übersichtlich angezeigt.

Hier hat man nun also eine letzte Chance, noch mal sein Kunstwerk in Ruhe zu betrachten, etwaige Fehler zu erkennen und mit „zurück zur Gestaltung“ dem Gesamtkonzept den letzten Schliff zu verpassen.
Mir ist da zum Beispiel erst aufgefallen, das ein Foto von der linken Hälfte der Doppelseite zu weit nach rechts in das andere Foto ragte. Das konnte ich zum Glück nun korrigieren.


Denkt man sich stattdessen YOLO oder Rock’n’Roll, wählt man fix oben rechts noch mal aus, ob das Cover nun wattiert oder nicht daher kommen soll und die Seiten nun tatsächlich glänzend sein dürfen, kann sich spontan doch noch für den Barcode entscheiden und 5 Euro sparen (bei der Gesamtsumme sollte es einem eigentlich dieser Fünfer wert sein, keinen Barcode darauf platziert zu wissen!) und kann sich dann immer noch selbst mit einer Geschenkverpackung überraschen. Kann Sinn machen, wenn man später eine abweichende Lieferadresse angibt oder es tatsächlich verschenken möchte.

In meinem Fall machte es keinen Sinn, weshalb ich sogleich erneut auf „Artikel in den Warenkorb“ klickte (ein zweites Mal).


Über den Rest mit der Liefer- und Rechnungsadresse, sowie Zahlungsmöglichkeit halte ich mich mal zurück. Screenshots finde ich da auch überflüssig, da ich die Hälfte davon eh‘ schwärzen müsste.

Vielleicht sei noch gesagt, dass es ausreichend Zahlungsmöglichkeiten gibt. Von Kreditkarte, über PayPal, Lastschrift und auf Rechnung ist alles dabei, was das Herz begehrt. Bei mir war es dann PayPal – daher kann ich euch nicht sagen, ob man als Erstbesteller tatsächlich gleich auf Rechnung bestellen kann. Irgendwie glaube ich das nicht so ganz.

Jedenfalls erhält man nach der Bezahlung folgende Anzeige:

Bildschirmfoto 2017-03-08 um 13.09.32

Mit etwas Geduld und einer guten Datenleitung taucht kurze Zeit später die positive Rückmeldung der Software auf:

Bildschirmfoto 2017-03-08 um 13.17.12

Zeitgleich wechselt der Rechner zur Internetseite von Saal-Digital, wo man noch mal ein Dankeschön für die Bestellung angezeigt bekommt und sein Einkaufserlebnis per Webformular zum Ausdruck bringen kann:

Bildschirmfoto 2017-03-08 um 13.11.36

An dieser Stelle habe ich mir mal die Bewertung gespart, weil dieser Blogbeitrag wohl bereits weitaus umfangreicher ist, als ich es dort hätte niederschreiben können.

Mein Fazit: Insgesamt gesehen war die Erstellung des Albums, bis hin zur Bestellbestätigung sehr einfach und auch für Anfänger gut nachvollziehbar strukturiert. Die Preisgestaltung ist stets transparent und die Software ausgezeichnet.
Hilfslinien führten die Fotos zum Beispiel direkt an die notwendigen Kanten und man musste daher nicht komplett von Hand alles so schieben, wie es nötig wäre. Ein großer Vorteil gegenüber Webformularen, wo man zudem stets befürchten muss, dass die Seite abstürzt oder man versehentlich auf „zurück“ klickt und sämtliche Eingaben plötzlich futsch sind. Man muss definitiv kein Experte sein, um hier ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Auch wenn ich gerne die Anzahl der installierten Programme auf meinem Rechner so gering wie möglich halte, werde ich die Software wohl weiterhin auf meiner Festplatte belassen und in Zukunft erneut das ein oder andere Fotobuch gestalten.


Nun heißt es, abwarten und ein Getränk seiner Wahl dabei zu sich nehmen.
Bald geht es weiter mit dem Ferienerlebnis. Ich lass den Titel wohl wirklich so.

Bis denn dann!

EDIT: Hier geht es weiter: Mein schönstes Ferienerlebnis, Teil 2

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3 Kommentare zu „Mein schönstes Ferienerlebnis, Teil 1

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