Mein Weg der Fotografie, Teil 3

In Teil 2 bin ich auf das Grundzubehör eingegangen, welches meiner Meinung nach für einen bequemen Start in die Fotografie dazu gehört.

Der dritte Teil beschäftigt sich mit der Tasche, dem Gurt und einem weiteren wichtigen Zubehör, welches sehr praktisch – jedoch nicht unbedingt erforderlich ist: eine Schnellwechselplatte, nebst Schnellkupplung.


Aber fangen wir mit der Tasche an – der Lowepro Apex 110 AW

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Sie ist sehr handlich, bietet jedoch genügend Platz für die Kamera, nebst Zubehör.


Für alle, die sich bei den folgenden Fotos wundern: ich nutze ja mittlerweile die Olympus OM-D E-M1 und habe das Equipment darauf ausgerichtet. Somit ist diese Kamera auch auf den Beispielbildern zu sehen.


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Die Rückseite der Tasche ist mit einem Abstandsgewirk versehen, wodurch sich die Schlaufe mit einem Gürtel an der Hose befestigen lässt. Weiter unten befindet sich ein wasserdichter Wetterschutz, der bei Bedarf heraus gezogen werden kann.

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Einmal schnell gezogen und der Inhalt ist draußen und um die Tasche gestülpt.
So bleibt auch bei starken Regengüssen der Inhalt trocken.

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Im oberen Innenteil ist genügend Platz für Speicherkarten. Diese sind mit Klett gesichert, so dass auch nichts rausrutschen kann.

Der untere Teil kann beliebig angepasst werden. Die Zwischenwand wird ebenfalls durch Klett fixiert. In der rechten schwarzen Netztasche befindet sich noch ein angenähtes Mikrofastertuch, um zum Beispiel kurz über die Linse wischen zu können, wenn diese leichten Schmutz abbekommen hat.

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Auf dem nächsten Foto sieht man weitere Verstaumöglichkeiten, zum Beispiel für zusätzliche Akkus oder Visitenkarten.

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Zumindest meine Olympus OM-D E-M1 passt mit dem Standard-Objektiv perfekt hinein:

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Tatsächlich habe ich mir die gleiche Taschenversion auch noch mal eine Nummer größer gekauft und diese bietet mir dadurch noch mal Platz für einen externen Blitz.
Doch meistens bleibt es bei dieser Größe, wenn ich unterwegs bin. Klein, leicht, handlich und unauffällig.


Weiter geht es mit dem Tragegurt, dem Sun-Sniper-Strap The „Pro-II“ Steel & Bear Kameragurt.

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Diesen könnte man natürlich einfach direkt mit der Kamera auf der Unterseite verbinden, jedoch ist es viel praktischer, wenn man ein Schnellwechselsystem besitzt, mit dem man die Kamera auf einfache Weise vom Gurt lösen kann. Deswegen ist das Schnellkupplungssystem auch schon oben auf dem Foto zu sehen.

Hier noch mal in Detailansicht:

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Man findet diese schicke Klemme z.B. in dem Webshop Augenblicke-eingefangen unter folgendem Link: Schnellkupplung

Momentan liegt der Preis bei 44,95 Euro, allerdings kann ich nicht sagen, inwieweit der so schwankt. Die haben da ziemlich viel Kamerazubehör im Shop und liefern sehr schnell und problemlos. Bislang war ich immer sehr zufrieden, hatte allerdings auch noch nie einen Reklamationsfall.


So ganz alleine nützt einem diese Schnellkupplung natürlich nichts, daher braucht man das passende Gegenstück:

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Auch das gibt es im Webshop: Schnellwechselplatte
Momentaner Kostenpunkt: 87,95 Euro.

Ich hatte bereits eine solche Wechselplatte bei der vorherigen Nikon D5200 und wollte die Schnellkupplung natürlich weiter nutzen. Es gibt sie somit nicht nur für Olympus.


Jetzt werden viele sagen, Moment – das sind jetzt schon über 130 Euro, nur damit ich die Kamera mit dem Gurt verbinden kann! Wozu so viel Kohle ausgeben?

Natürlich ist das viel Geld. Sicherlich gibt es auch günstigere Lösungen. Doch aus meiner eigenen Erfahrung muss ich sagen, dass die Teile qualitativ sehr hochwertig verbaut sind und wie angegossen passen. Ich vertraue ihnen soweit, dass ich mein teures Equipment am Gurt baumelnd während des Radfahrens bei 25 km/h mit nehme, ohne mir Sorgen zu machen, dass es ein unfreiwilliges Zusammentreffen zwischen Kamera und Asphalt gibt.

Ich habe schon viel Geld für die Kamera und Objektive ausgegeben. Warum sollte ich nun am falschen Ende sparen und gerade bei der Halterung knauserig werden?

Ist ähnlich wie bei Smartphones. Da werden hunderte Euros für das aktuelle Apfelphon ausgegeben und dann wird gemeckert, weil eine App 99 Cent kostet. Dieses Geld gebe ich beim Biobäcker schon fast für ein Brötchen aus. Außerdem sieht der Entwickler nur einen Bruchteil davon und der muss schließlich auch von irgendwas leben.

Wer billig kauft, kauft zweimal. Und ich meine billig – nicht günstig. Man kann etwas sehr günstig kaufen und dennoch dabei viel Geld ausgeben – nur eben nicht so viel, wie es normalerweise kostet. Billig dagegen bezieht sich eher auf die Qualität, welche dann eher minderwertig ist und sich somit positiv im Preis niederschlägt. Lieber ein paar Monate mit der Anschaffung warten und dann was Ordentliches besitzen.


Soviel zu den Tragemöglichkeiten einer Kamera.
Auch hier gilt: frag 5 Leute nach dem richtigen Zubehör und du erhältst 10 Antworten.

Taschen, Gurte und Schnellkupplungssysteme gibt es wie Sand am Meer und das oben Beschriebene muss nicht unbedingt für jeden passen. Für mich fühlt es sich jedenfalls gut an. Eventuell wird dies nicht die endgültige Variante bleiben – vielleicht entdecke ich ja bei der nächsten Photokina eine revolutionäre Halterung für meine Olympus oder treffe auf einen Mitstreiter, welcher mich von seiner Lösung überzeugen kann.

Wichtig ist nur, dass man sich nicht auf eine Lösung versteift, sondern offen für Neuheiten ist. Sonst wären wir wohl alle noch bei den mitgelieferten Tragegurten, die meines Erachtens nur eine praktische Werbemöglichkeit für den Hersteller darstellen und nicht wirklich komfortabel sind, wenn man erst einmal andere Varianten für sich entdeckt hat.


Wenn euch dieser Überblick gefallen hat oder ihr auch interessante Kombinationen kennt, die den Tragekomfort einer Kamera verbessern, dann immer her damit in den Kommentarbereich.

Ansonsten lesen wir uns beim Weg der Fotografie, Teil 4 wieder. Bis dahin!

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