Olympus Perspective Playground Berlin 2017

Im Berliner Kraftwerk hat Olympus dieses Jahr wieder neue Perspektiven er√∂ffnet. Die Wanderausstellung besucht mehrere L√§nder und warum in die Ferne reisen, wenn das Gl√ľck so nahe liegt?

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Die sogenannte „Interactive Art Ausstellung“ l√§dt zum Mitmachen ein und die Besucher k√∂nnen noch bis zum 24.09.2017 kostenfrei daran teilhaben. Doch was erwartet den Besucher vor Ort?


Zun√§chst einmal ist es sinnvoll, sich vorab online zu registrieren, um die Wartezeit im Eingangsbereich zu verk√ľrzen. Es reicht, den QR-Code auf dem Handy bereit zu halten, um hinein zu kommen.

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Auf Wunsch gibt es dann sogar die M√∂glichkeit, sich eine Olympus-Kamera auszuleihen, um sich selbst mal von der Qualit√§t des Herstellers √ľberzeugen zu k√∂nnen.
Kleines Schmankerl dabei: die in der Zeit verwendete 4 GB-Speicherkarte kann anschließend behalten werden, als Erinnerung quasi.


Am Dienstag war ich zusammen mit Sandra, alias GREENSHADESOFRED (die auch auf mehreren Fotos hier zu sehen ist) vor Ort und habe dabei auch die OM-D E-M1 Mark II leihweise ergattert. Es war klasse, diese im direkten Vergleich zu meiner E-M1 Mark I unter praktischen Bedingungen testen zu k√∂nnen und ich konnte sowohl die Vorteile, als auch die Nachteile im Vergleich zu dem Vorg√§ngermodell f√ľr mich erkennen. Doch dies nur am Rande.

Ist man an den Leihkameras vorbei, geht es durch ein Schwimmnudel-Portal in die Ausstellung. Leider habe ich dies nicht fotografiert, fand es aber auch nicht allzu spektakulär. Meines Erachtens empfiehlt es sich, zunächst einmal alle drei Ebenen kurz abzulaufen, um sich einen Überblick zu verschaffen und danach erst die einzelnen Stationen anzugehen. Sonst kann es passieren, dass man etwas gerne noch gesehen hätte, einem aber die Zeit davon läuft.


Gleich zu Beginn gibt es auf der rechten Seite ein beleuchtetes Seil, welches von Oben herab im Kreis geschwungen wird und somit herrliche Ellipsen auf die Linse zaubert, wenn man die Belichtungszeit ein wenig gro√üz√ľgiger w√§hlt. Ein Stativ w√§re hier von Vorteil gewesen, doch gerade die Olympus-Kameras wissen dank ordentlichem Bildstabilisator auch gute Ergebnisse aus der H√ľfte zu erzielen.

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Eine gro√üe Videoleinwand bietet dank Slideshow einen √úberblick √ľber den Playground. Ich hab dies allerdings komplett ignoriert und bin gleich weiter nach links gegangen, zu einem der wirksamsten Publikumsmagneten, in Form einer interaktiv beleuchteten Kammer. Die Schlange dort war lang, es lohnte sich jedoch, Geduld mit zu bringen. War man dann soweit, hatte man zwei Minuten auf Socken oder Filzpuschen in der Kammer, um inmitten der Sound- und Lichtanlage mit der Kamera drauf zu halten. Je mehr man sich dabei bewegte, desto spektakul√§rer wurden die Effekte und Farben. Grandios!

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Direkt dahinter wurden jede Menge Scheiben zu einem bunten Farbenteppich vereint, die man entweder von der Seite oder von einer der oberen Ebenen in ihrer Gesamtheit betrachten konnte. Angestrahlt durch verschiedene Scheinwerfer warfen sie ein tolles Licht auf die umliegenden Betonpfeiler.

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Etwas weiter links dahinter bot sich die M√∂glichkeit, inmitten von verschieden farbigen Holzbarrieren entweder architektonische Perspektiven zu fotografieren oder diese f√ľr Portraitaufnahmen als Kulisse zu verwenden. Schlanke Menschen sind hierbei im Vorteil, da es zwischen den Aufbauten doch gelegentlich etwas eng wurde. Definitiv nix f√ľr Rollifahrer, wobei ich auch nicht darauf geachtet habe, ob man die einzelnen Ebenen √ľberhaupt auch per Lift h√§tte erreichen k√∂nnen oder ob es rein nur √ľber die Treppen nach oben ging. Auf der Seite von Olympus habe ich auch nichts √ľber Barrierefreiheit finden k√∂nnen. Am Besten man fragt konkret nach, wenn Bedarf besteht.

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Bei dieser Konstruktion h√§tte ich mir ein wenig mehr Licht von der Seite, als von oben gew√ľnscht, da die Schlagschatten oft nicht gerade vorteilhaft f√ľrs Posing waren. Insgesamt h√§tte der kompletten Location ein paar zus√§tzliche Scheinwerfer f√ľr die ungenutzten Ecken nicht geschadet. Der nat√ľrliche Charme des Berliner Kraftwerks bot auch ohne die eigens installierten Exponate gen√ľgend Material f√ľr wundervolle, urbane Fotografie. Es war halt nur oft ein bisschen zu dunkel daf√ľr.

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Direkt hinter dem Holzbau war im Stil eines American Diners eine um 90 Grad seitlich gedrehte Kulisse errichtet worden. Sehr spa√üig f√ľr Fotos entgegen der nat√ľrlichen Schwerkraft, wenn man auch seine Kamera neigte und die Personen im Bild pl√∂tzlich an der Wand zu kleben schienen.
Leider war gerade viel los, als wir dort standen und sp√§ter verga√üen wir, noch mal dort hin zur√ľck zu kommen. Es sollten aber gen√ľgend Fotos von diesem Punkt im Netz zu finden sein.


Hinten rechts befand sich eine weitere Installation, die einen k√ľnstlich verzerrten wei√üen Bilderrahmen darstellte, dessen einzelne Lamellen dazu einluden, dazwischen oder dahinter hervor zu schauen.

Gro√üartig, wie einfach die Idee doch im Grunde genommen ist und was f√ľr beeindruckende Ergebnisse man damit erzielen konnte. Man muss nur kreativ sein.

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Auf der nächsten Ebene gab es eine sehr auffällige und wohl auch in der Installation aufwändige Attraktion: ein flaches Wasserbecken, welches mittels dumpfen Basstönen in Schwingungen versetzt und von oben mit weißen LED-Leisten beleuchtet wurde. Hier musste man gutes Timing beweisen, um schöne Aufnahmen zu erhalten. Alternativ brachte einen auch Geduld ans Ziel, da sich das Schauspiel stets wiederholte.

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W√§hrend man auf der gleichen Seite zudem noch eine wei√üe Wand mit drei verschieden farbigen Spots, welche durch ihre zueinander versetzte Anbringung drei unterschiedliche Schatten erzeugten, f√ľr die People-Fotografie nutzen konnte, gab es etwas versteckt dazwischen auch noch eine Dunkelkammer mit schwarzem Vorhang, hinter der sich der Lightpainting-Bereich befand.

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Als wir dort waren, hat @feelingeigenart gerade moderiert (neben @bertsilzner). Man darf somit nicht erwarten, selbst herum zu leuchten, sondern setzt sich auf einen Hocker und wird dann mit den verschiedenen Möglichkeiten des Lightpaintings in Szene gesetzt.
Voraussetzung hierf√ľr ist jedoch eine mitgebrachte Speicherkarte, damit man das Foto auch mitnehmen kann (RAW und JPG).

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Auch hier gab es eine lange Schlange und den ein oder anderen ungeduldigen Menschen, den man davon abhalten musste, den Vorhang zu l√ľften, um zu schauen, ob dahinter tats√§chlich was passiert oder man gerade umsonst wartet. Nat√ľrlich ging da was. Es war ja schlie√ülich keine Warteschlangen-Performance!


Eine weitere Treppe h√∂her gab es als n√§chste Perspektiven-Spielerei eine bunte Wand mit Einbuchtung und Mini-Balkon, sowie diversen Modepuppen-Extremit√§ten, f√ľr alle, die noch eine helfende Hand oder ein helfendes Bein brauchten.

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Daneben befand sich eine recht √ľbersichtliche Fotoausstellung, die ich hier auch mal auslasse. Man h√§tte sicherlich mehr raus machen k√∂nnen, doch die meisten d√ľrften sowieso eher an den Exponaten interessiert gewesen sein, als sich fremde Kunstwerke anzuschauen. Von daher war der Platz okay.


Auf der anderen Seite der Ebene standen diverse Ventilatoren, die mittels roter Buzzer eine Art Lametta mit herrlichem Farbenspiel in Bewegung setzten. Hier musste ich erst einmal √ľberlegen, inwieweit ich dies im Bild festhalten k√∂nnte, denn die M√∂glichkeiten waren wieder einmal vielf√§ltig.

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F√ľr Portraits auch nicht zu verachten.

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Weiterhin konnte man die verschiedenen Olympus Kameras und Objektive noch mal hinter Glas in Vitrinen betrachten.


Es bestand auch die Möglichkeit, sich an der Kaffeebar stärken. Vielen wird das angebotene Obst sehr gefallen haben.

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Ein mit bunten Quadraten ausgestatteter Glaskasten konnte mich nicht so recht √ľberzeugen, da auch hier das Licht ung√ľnstig auf die Installation fiel und dank des wei√üen Fu√übodens, der nicht betreten werden durfte, die Experimente einschr√§nkten.


Daneben befand sich auch noch eine B√ľhne, die zu diesem Moment ungenutzt ihr Dasein fristete und weiter rechts eine sch√∂ne Zickzack-Tapete, welche wiederum herrlich f√ľr Portraits geeignet schien.

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Wenn man wirklich √ľberall mal seine Nase rein gesteckt hatte, war man nach ca. 3-4 Stunden im wahrsten Sinne des Wortes „durch“. Gegen 16 Uhr verlie√üen wir daher den Playground mit vielen neuen Impressionen und der Gewissheit, dass dies bestimmt nicht das letzte Olympus-Event sein d√ľrfte, welches wir besuchen.
Solltet ihr noch nicht die Gelegenheit genutzt haben, habt ihr noch bis Ende der Woche die Chance dazu. Taucht m√∂glichst fr√ľh dort auf, da zum Nachmittag hin der Besucherandrang st√§rker wird. Ebenso ist erfahrungsgem√§√ü nicht das Wochenende zu empfehlen, weil da nat√ľrlich die meisten frei haben und man sich gegenseitig die F√ľ√üe platt tritt.

F√ľr mehr Hintergrundinfos zu dem Event einfach mal die eigens daf√ľr eingerichtete Internetseite besuchen:¬†https://perspectiveplayground.com

Viel Freude!

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2 Gedanken zu “Olympus Perspective Playground Berlin 2017

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